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Amsterdam Tipps

Amsterdam Tipps

Ihr Lieben,

wie versprochen habe ich mich an diesen ausführlichen Blogpost gesetzt, in dem ich Euch alle Fragen, die ich mir vor dem Städtetrip nach Amsterdam gestellt und schlussendlich langwierig recherchiert habe, zu beantworten. Es war wirklich anstrengend sich von mehreren Internetseiten alles Sehenswerte, Food-Tipps, Fotospots, Parkmöglichkeiten und Unterkunft zusammenzusuchen. Für Euch möchte ich es einfach machen und alles Wissenswerte in diesem Blogpost zusammenfassen.

PARKEN + ANREISE IN AMSTERDAM

…ist in Amsterdam wirklich nicht leicht und auch nicht günstig. In der Stadt selbst ist es gar unmöglich mit dem Auto durchzukommen. Solltet ihr also mit dem Auto anreisen rate ich Euch davon ab in den innerstädtischen, öffentlichen Parkhäusern zu parken, da ihr da gleich mal bei 40 €/Tag Parkgebühr landet. Nach langer Recherche wurde ich auf die P+R aufmerksam. Dies ist eine Parkgesellschaft, die öffentliche Parkplätze rund um Amsterdam anbietet. Wir haben uns für das Parkhaus Zeeburg l + ll entschieden, da dieses lediglich nur 4 Stationen zum Centraal Bahnhof entfernt war. Dort zieht Ihr dann ein Parkticket sowie das ÖPNV-Ticket zum Centraal Bahnhof für ca. 5 € pro Person. Auf dem Parkplatz könnt Ihr für max. 4 Tage parken. Um den vergünstigten Tarif zu erhalten, müsst Ihr vor dem Bezahlen die ÖPV-Karte am Automaten scannen. Wir haben für 3 volle Tage Parken lediglich 3,00 € gezahlt!!! Das ist unschlagbar. Ohne den Tarif wären es 72,00 € für 3 Tage gewesen…

Wo sich die Parkhäuser genau befinden und wie genau das mit dem Parken funktioniert wird HIER detailliert erklärt.

UNTERKUNFT IN AMSTERDAM

Auch die Hotels in Amsterdam sind sehr teuer. Daher bietet sich an eine Unterkunft über Airbnb zu buchen. Hier gibt es wirklich sehr schöne Apartments zu fairen Preisen.

ÖPNV + FAHRRAD IN AMSTERDAM

In Amsterdam bietet es sich an sich Tages-/Stundentickets zu buchen. Diese gibt es mit 24, 48 und 72 Stunden Laufzeit. Für 72 Stunden (3 Tage) zahlt Ihr 17,00 € pro Person und könnt damit mit der Tram und dem Bus durch Amsterdam fahren. Alternativ bietet es sich an die Sehenswürdigkeit zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu bewältigen. Fahrräder könnt ihr online oder direkt vor Ort an jeder Ecke buchen. Diese gibt es schon ab € 6,00/Tag. Ach und Achtung. Fahrradfahrer haben immer Vorfahrt und geben keine Acht auf Fußgänger. Also immer gucken, wo Ihr hinlauft. Das ist wirklich sehr nervig und chaotisch!

FOTOSPOTS + SIGHTSEEING IN AMSTERDAM

Tourispot No. 1 ist wahrscheinlich das Iamsterdam-Sign  in der Nähe vom Reykjavik-Museum. Hier könnt ihr echt coole Fotos produzieren und habt ein super Andenken für nach dem Trip.

Iamsterdam Rijks Museum

Eine weitere Attraktion ist das Rotlichviertel in Amsterdam. Die Prostituierten lassen sich bei Tag und Nach in rot erleuchteten Schaufenstern bestaunen. Mitten im Rotlichtviertel befindet sich auch „De Oude Kirk“ – eine Kirche umgeben von Bordellen. Weiterhin findet ihr hier viele Bars und Restaurants. Das Viertel ist insbesondere bei Nacht sehr belebt. Ach und keine Angst, das Rotlichtviertel ist nicht vergleichbar zu anderen Rotlichtvierteln, wie man sie normalerweise kennt. Es ist zwar nahe am Hauptbahnhof gelegen, aber überhaupt nicht runtergekommen, sondern wirklich sehenswert.

Weiterhin findet ihr in der ganzen Stadt Coffee Shops, wo Ihr Gras konsumieren könnt in jeglicher Form. Die wohl bekannteste Kette ist „The Bulldog“. Einen Blick hineinwerfen schadet ja nicht 😉

Amsterdam ist auch für seine vielen Museen bekannt. Eine Auswahl findet ihr HIER. Soweit ich weiß gibt es auch ein ÖPNV-Kombiticket, mit dem ihr in einige Museen kostenlos hereinkommt. Da müsstet ihr aber nochmal nachschauen. Ich Kulturbanause habe eine Museentour leider ausgelassen.

Wer nach einem coolen Fotospot sucht und auf Wandmalereien steht sollte unbedingt die NDSM-Werft besuchen. Hinter dem Hauptbahnhof fährt eine kostenlose Fähre (Richtung Ij-zijde) und bringt Euch auf die andere Seite. Dort könnt ihr tolle Graffitis bestaunen und gemütlich einen Kaffee trinken. Weiterhin könnt Ihr ein Ticket zum A’DAM Lookout buchen und mit der berühmt berüchtigten „Over-The-Edge“-Schaukel in 100 m höhe über die ganze Stadt schauen.

NDSM-Werft Grafitti AmsterdamNDSM

Wie bereits erwähnt haben wir unser Airbnb im Szeneviertel De Pijp gebucht. Hier könnt Ihr u.a. den Albert Cuypmarket besuchen. Der Markt ist gut besucht und verfügt über alles, was das Herz begehrt: Kleidung, Süßigkeiten und kulinarische Spezialitäten sowie Blumen und weiteren Klimbim. Abends eignet sich das Viertel wunderbar, um einige szenige Bars und Restaurants zu besuchen.

Albert Cuypmarket Albert Cuypmarkt

SHOPPING IN AMSTERDAM

Shoppen könnt Ihr am Besten am Dam Square oder im Zentrum auf der Kalverstraat und Leidsestraat (Station Leidseplein).

Zu den Neun Straßen (De Negen Straatjes) habe ich es persönlich nicht geschafft, soll sich aber auch definitiv sehr lohnen. Hier gibt es viele Boutiquen und Vintage Shops. 

Und nuuuun zum Besten Teil von unserem Trip… ESSEEEEEEN!

FOOD IN AMSTERDAM

Oh mein Gott! Also, was das Essen angeht, habens‘ die Niederländer echt drauf. Von Morgens bis Abends haben wir geschlemmt und einfach eine Foodexperience nach der Anderen gemacht. Wo soll ich nur anfangen?

MEIN FAVORIT war definitiv das Steakrestaurant Mr. Porter, in dem wir meinen Geburtstag verbracht haben. Wir hatten uns überlegt etwas Besonderes zu machen und somit bin ich nach langer Recherche auf dieses Restaurant gestoßen. Das Fleisch war einfach sinnlich und die Käse-Maccaroni ein Traum. Aber neben dem tollen Essen hat auch die Location und der Kellner einfach beeindruckt. Solltet Ihr also Fleischliebhaber sein und den ein oder anderen Euro übrig haben, müsst ihr unbedingt dorthin! Bei guten Wetter könnt ihr außerdem über die ganze Stadt schauen. Falls Ihr einfach nur einen netten Drink genießen wollt, könnt ihr das auch gerne dort in der Bar tun. Am Besten solltet ihr hier jedoch 2 Wochen vorher reservieren.

Zur Inspiration habe ich Euch die Instagram-Accounts der Restaurants rausgesucht!

Mr.Porter auf Instagram

Am zweiten Tag waren wir in der berühmt berüchtigten The Avocado Show. Das sollte angeblich der Instagramspot schlechthin sein. Gegen 12 Uhr war tatsächlich vor dem Restaurant eine Schlange mit Warteliste. Nun denn, auf der Karte stehen natürlich ausschließlich Avocadogerichte. Neben den Speisen bekommt Ihr auch gesunde Smoothies, Tees und Kaffee. Was ich nicht ganz verstanden habe war, dass dort die Zahlung nur mit EC-Karte möglich ist, da man die Umwelt schützen will, auf der anderen Seite schenken sie aber den Kaffee in Pappbechern aus. Aber gut. Die Gerichte sind definitiv was fürs‘ Auge! Geschmacklich okay, aber kein Überflieger. Daher mein Tipp für Euch: Wer ein absoluter Avocadofanatiker ist, kann sich das gerne mal anschauen. Ansonsten lasst es sein! 

The Avocado Show The Avocado Show

The Avocado Show auf Instagram

Mittags sind wir Richtung Joordanviertel gelaufen und haben einen zuckersüßen Cupcakeladen namens Cup á la Cake gefunden. Hier gab es Cupcakes und Kuchen in allen Variationen. Der Traum eines jeden Mädchens und dazu noch super lecker und super geeignet für ein Instagramfoto 🙂

Cup á la Cake Cupcakes

Cup á la cake auf Instagram

Am nächsten Tag gingen wir zum Frühstücken zu Bakers & Roasters. Auch das war ein Laden, der im Internet super gehyped wurde. Aber hier muss ich auch sagen zurecht. Zwar müsst ihr mit ca. 15 Minuten Wartezeit rechnen, aber es lohnt sich definitiv. Auch hier haben sie einige Gerichte mit Avocado und super gesunde Smoothies. Geschmacklich und auch optisch einfach top und definitiv weiterzuempfehlen!

Chailatte Bakers & Roasters Bakers & Roasters

Bakers & Roasters auf Instagram

Als Mittagssnack eine Pommes? Dann seid ihr bei Vlaams Friteshuis Vleminckx genau richtig! Angeblich seien es die besten Pommes der Stadt. Die Pommes an sich sind super lecker, aber was den Laden wirklich ausmacht ist die Auswahl an über 35 verschiedenen Pommessaucen. Nicht erschrecken vor der Warteschlange. Die sind super fix und ihr kommt schon nach 10-15 Minuten dran.

Vleminckx

Vleminckx auf Instagram

Eigentlich bekommt Ihr an jeder Ecke in Amsterdam Leckereien. Allerdings empfiehlt es sich vorher mal bei Tripadvisor oder anderen Blogs nach Empfehlungen zu schauen. 

Freunde, das war’s von meiner Amsterdam Erfahrung. Ich liebe diese Stadt und kann nur jedem nahe legen für ein Wochenende dort hinzufahren. 2-3 Tage reichen absolut aus, um die Stadt kennenzulernen und dazu ist es ja nicht weit von uns weg.

Falls Ihr noch weitere Fragen habt, könnt ihr mir gerne schreiben. Ansonsten würde ich mich sehr über ein Feedback freuen, wie Euch der Blogpost gefallen hat und ob Euch die Tipps weiterhelfen.

Eure Yassih. <3



4 thoughts on “Amsterdam Tipps”

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