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Mein Job – Meine Welt

Mein Job – Meine Welt

Ich liebe meinen Job! – Dachte ich jedenfalls…

Ein Titel mit sehr großer Wirkung, wie ich finde. Ich las den Titel des Buches und habe mir überlegt, was die Autorin Alexandra Götze damit ansprechen möchte. Ich habe bereits, bevor ich eine einzige Seite im Buch gelesen habe, darüber nachgedacht und meinen Arbeitsalltag reflektiert. Letztendlich wollte ich es wissen, ob es vielleicht Parallelen gibt und ich nicht die Einzige bin, die sich mit dem ein oder anderen Thema im Job herumschlagen muss. Daher habe ich mich schnurstracks dazu entschieden bei diesem Leserprojekt einzusteigen und meine Erfahrungen mit Euch zu teilen.

Inhalt

Bea Engel arbeitet seit 18 Jahren in einem Versicherungskonzern als Führungskraft im Personalmanagement und setzt sich täglich mit Themen wie u.a. Kosteneinsparungen, Stellenkürzungen und Strukturveränderungen auseinander. Sie stellt sich die Frage, was sie letztendlich noch im Unternehmen hält und wendet sich an einen Life Couch. Dieser rät Bea ihren Arbeitsalltag im Tagebuchformat aufzuschreiben. Anfangs war sie skeptisch und glaubte nicht, dass allein die Tatsache seine alltäglichen Erlebnisse aufzuschreiben, etwas bewirken könnte. Doch warum nicht versuchen?

Meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke

Als ich gelesen habe, dass Bea seit 18 Jahren in ein und demselben Unternehmen arbeitet war mein erster Gedanke: Hut ab! Die heutige Zeit ist so schnelllebig und vor allem in der Immobilienbranche, in der ich tätig bin, kommt es selten vor, dass man so eine lange Zeit in einem Unternehmen verbringt. „Kein Wunder!“, dachte ich mir, dass Bea ihren Job nicht mehr mag. Nach so einer langen Betriebszugehörigkeit wird man als Person und seine Arbeit als selbstverständlich angesehen. Alles ist eben nur noch Routine. Irgendwann muss auch mal Abwechslung rein und wenn einem die Möglichkeit im Unternehmen nicht geboten wird oder man die Erkenntnis hat vielleicht etwas völlig anderes zu machen, warum nicht? Die Hürde besteht doch einzig und allein darin, den Schritt zu wagen und wer das schafft geht schon einmal in die richtige Richtung.

Ich bin seit ca. 5 Jahren berufstätig und stetig in der Immobilienbranche aktiv. In dieser Zeit habe ich bereits einmal meinen Arbeitgeber gewechselt. Manche mögen jetzt denken: Warum setzt sie sich dann mit so einem Thema auseinander? Nun, mich hat es überall gekribbelt, was mich meinen Job vielleicht irgendwann einmal so satt haben lassen könnte. Ich möchte mich zukünftig einfach gar nicht in dieser Situation wiederfinden, daher möchte ich es von Anfang an richtig machen.

Nachstehend möchte ich Euch einige Parallelen im Buch aufzeigen, die meiner Meinung nach aber einzig und allein durch Selbstdisziplin und Motivation zu beheben sind. Des Weiteren alltägliche Situationen, die wir alle kennen, aufzeigen und die uns vielleicht auch nerven, jedoch sollten wir das Positive darin sehen:

Wer in einem internationalen Unternehmen arbeitet, wo der Kunde das A und O ist muss immer abrufbereit sein! Wer sich auf solch einen Job einlässt, der weiß das auch und darum gibt es hier gar nichts zu mäkeln.

Wer kennt die etlichen Meetings, die man in der Woche „absitzt“? ich frage mich manchmal: okay… steht die Zeit, die das Meeting kostet jetzt in der Relation zu dem, was ich eigentlich aus dem Meeting mitnehmen konnte? Letztendlich nein, aber es gibt ab und zu den ein oder anderen Ansatz oder die Idee, die dann alles „Abgesessene“ wieder wett macht.

Sehr schmunzeln musste ich auch bei dem Satz „“global“ In Zeiten, in denen wir es zuweilen jedoch nicht einmal schaffen, uns zwischen zwei Tischgruppen ordentlich abzustimmen finde ich diese Grenzenlosigkeit zwar etwas gewagt, aber mich hat ja auch keiner gefragt.“ Wie wahr, wie wahr. Unternehmen verkaufen sich oft dahingehend, dass sie ja weltweit aktiv sind und in allen möglichen Ländern vertreten sind, aber die internen Abstimmungsprozesse lassen zu wünschen übrig. Doch ich muss auch sagen, dass es Ausnahmen gibt und bei uns funktioniert es. Zumindest bin ich der Meinung und es funktioniert für mich.

Bea hat sich nach jedem Tagebucheintrag eine Notiz auf einem Post-It gemacht. Die Notiz, die mich am meisten zum Nachdenken gebracht hat: „Keine Motivation ohne Motivator?“ Kurz zusammengefasst resultierte die Notiz daraus, dass Sie einen Fortschritt bzw. eine Verbesserung einer Leistung bei Tom erkannt hat und sich fragte: Warum hat er sich gerade jetzt dafür entschieden und ist so motiviert? Warum nicht schon vor zwei Jahren? Und warum findet Bea das so abwegig?

Ja warum finden wir das abwegig? Warum schauen wir überhaupt auf Andere? Ich meine, letztendlich arbeitet doch jeder für sich selbst und ist für seine eigenen Leistung verantwortlich. Vielleicht hat der liebe Tom eben gedacht: Ich möchte jetzt was anders machen, weil so wie es bisher gelaufen ist, war es nicht optimal und ich möchte für mich was ändern, da ich mir selbst weniger Stress machen will. Diese Erkenntnis hat mir das Buch wirklich gegeben. Meinen Tag zu reflektieren und zu überdenken, was denn eigentlich nicht so optimal läuft und einfach mal zu machen. Einfach machen! Und das läuft wirklich hervorragend und ich fühle mich super!

Alles in Allem denke ich, dass man sich viele Probleme selbst schafft und diese somit selbst auch wieder beheben kann. Allein das reicht aber nicht. Widerum gibt es Personen die generell unzufrieden mit deren Tätigkeit und auch Arbeitsumfeld sind, sodass es keinen Sinn macht sich zwanghaft die Freude anzueignen. Ich denke, es kommt auch darauf an, ob man in einem Konzern oder eben einem familiären Unternehmen arbeitet und wie ein Unternehmen geführt wird.

Für die Autorin Alexandra Götze war es die richtige Entscheidung sich nach 18 Jahren zu verändern. Heute ist sie selbst Life Couch und berät Unternehmer, Führungskräfte oder Privatpersonen , die sich genau in so einer Situation befinden, wie sie damals. Letztendlich ist das jedoch nicht die optimale Lösung für jeden einzelnen von uns. Denn jeder hat mal Ups and Downs im Job. Man muss abwägen und entscheiden welchen Weg man für sich selbst gehen möchte…

Nun aber genug meiner Erkenntnisse… Solltet ihr euch mit dem Thema auseinandersetzen wollen, könnt ihr euch gerne einen eigenen Eindruck vom Buch verschaffen. Viel Spaß beim Lesen!

Teilt doch eure Erfahrungsberichte und Fragen gerne unter meinem Beitrag. Ich bin gespannt!

Morgen könnt ihr im Übrigen bei der lieben Tina einen weiteren Erfahrungsbericht lesen.

Wer mehr über Alexandra Götze erfahren möchte, kann gerne hier vorbeischauen.

Im Rahmen einer Blogparade wurde uns das Buch zur kostenfreien Leseprobe zur Verfügung. Die Rezension spiegelt meine eigenen Gedanken wieder.



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